¡Hola, queridos lectores!
In diesem Jahr gab es wieder die Möglichkeit für die 11. Klassen der Fachoberschule, ein Auslandspraktikum in Sevilla, Andalusien, zu absolvieren. Das Ziel dieser Reise war es, die spanische Kultur in einem Zeitraum von drei Wochen zu erleben. Untergebracht wurden wir in Gruppen von 2 bis 8 Personen in Apartments, in denen wir uns selbst versorgen mussten, verstreut in Sevilla. Während unseres Aufenthalts arbeiteten wir bis zu 30 Stunden pro Woche in den unterschiedlichsten Praktikumsstellen: Einige arbeiteten in Hotels, im IT-Bereich oder in einer Autowerkstadt, andere arbeiteten in Kindergärten, im Sportcoaching oder in einem Tanzstudio.
Es ging für uns früh los, und zwar um 4:15 Uhr am Nürnberger Flughafen. Wir stiegen also in das erste Flugzeug nach Frankfurt, wo wir dann in den Flieger nach Sevilla umsteigen konnten. Nach ungefähr sechs Stunden waren wir endlich in Sevilla und wurden von einem Shuttle zu unseren Apartments gefahren und konnten uns erstmal ein wenig ausruhen von unserem Flug und uns schon mal mit dem Apartment und der Umgebung anfreunden. Später gegen Abend trafen wir uns alle, um die Stadt zu erkunden, danach spielten wir alle zusammen „Imposter“. Am nächsten Tag gab es ein Meeting mit unserer Agentur, bei der wir auch unsere Karten für den öffentlichen Nahverkehr bekamen, um zu unseren Praktikumsstellen fahren zu können. Am Mittwoch hatten wir dann unseren ersten regulären Tag mit einem dreistündigen Sprachkurs und dem Praktikum. Hierbei gab es zwei Gruppen für den Sprachkurs, da manche von uns in der Früh und andere erst am Nachmittag ins Praktikum mussten. Im Sprachkurs hatten wir alle die gleiche Lehrerin, die wir aufgrund ihrer herzlichen Art wirklich mochten.
Nach dem Praktikum, als alle aus hatten, gingen wir entweder in Kleingruppen oder auch oft alle zusammen noch in die Stadt, um z. B. zu shoppen, uns interessante Plätze wie den Plaza de España oder die Feria de Abril anzuschauen, oder ganz klassisch einfach essen zu gehen. Ein guter Einblick in die spanische Kultur war also gegeben.
Über die Wochen verteilt bildeten sich immer mehr Dynamiken unter uns, obwohl wir uns zu Beginn nicht mal alle kannten. Dennoch hatten wir keine Probleme, uns richtig gut kennenzulernen und schöne Momente miteinander zu verbringen, an die wir uns noch lange erinnern werden.
Am letzten Tag war noch ein gemeinsames Essen mit unserer Begleitung Herrn Salomon geplant, bei dem wir alle noch einmal die spanische Küche genießen durften, bevor es für uns wieder zurück nach Deutschland ging.
Alles in allem waren wir Teilnehmenden super dankbar, dass wir die Möglichkeit hatten, für drei Wochen nach Sevilla zu reisen, was ohne Erasmus sowie die Agentur Incoma und nicht zu vergessen unsere Lehrkräfte Frau Sebiger, Herrn Nebauer und natürlich Herrn Salomon nicht funktioniert hätte. Hiermit möchten wir uns auch herzlich bei allen Mitarbeitenden für diese unglaubliche Gelegenheit bedanken!
¡Gracias y adiós!
Felix Ditzig, FS 11 und Alia Kadlicsko, FW 11A
